Das iPhone aus dem Hause Apple gehört zu den erfolgreichsten Smartphones der Geschichte. Auch in der aktuellen Version, dem iPhone 4S, ist das Phone aus Cupertino ein echter Kassenschlager. Dazu tragen auch die iPhone Apps bei. Doch die Beschränkungen, die Apple den Usern mittels dem eigenen Betriebssystem iOS auferlegt, geht vielen zu weit. Daher erfreuen sich Jailbreaks immer größer werdenden Bedeutung.
Mit einem Jailbreak kann man die Nutzungsbeschränkungen bei Apple-Geräten entfernen. Dabei modifiziert man das iOS-Betriebssystem, damit Cydia auf dem iPad oder auch dem iPhone installiert werden kann. Beachten sollte man allerdings, dass durch das Entsperren die Herstellergarantie erlischt. Im Nachhinein kann der ursprüngliche Zustand des Geräts aber wiederhergestellt werden, das geschieht über iTunes. Um zum Beispiel das iPhone jailbreaken zu können, muss man es zunächst in den DFU-Modus versetzen. Das kann man durch das Betätigen mehrerer Tasten erreichen. In der Folge schließt man das Phone dann an den Computer an, lässt ein Programm auf dem PC oder Mac laufen und installiert den Jailbreak. Danach ist man nicht mehr an den App Store gebunden. Nun können auch Anwendungen von anderen Anbietern installiert werden. So auch der Cydia-Paket-Manager. Dieses Paket ist vor allem dann nötig, wenn man die Bindung der SIM-Karte an einen bestimmten Telefonanbieter aufheben möcht
e. Danach kann das Phone mit jeder SIM-Karte der Wahl betrieben werden. Das ist aber nicht allen Geräten möglich. Es kommt auf die eingesetzte Modem-Firmware an, die auf dem iPhone installiert ist.
Beim Jailbreak unterscheidet man zwischen Tethered und Untethered. Tethered Jailbreaks benötigen ein Programm, damit der Bootvorgang gestartet werden kann. Untethered Jailbreaks brauchen ein solches Programm nicht und starten von alleine.